Produkte

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der von der VfZ entwickelten Produkte, die speziell auf den zahnärztlichen Berufsstand zugeschnitten sind.

Rahmenvertrag für Studenten / Assistenten
Berufshaftpflicht
Geschäfts- und Elektronikversicherung
Betriebskostenversicherung
Rechtsschutzversicherung
Unfallversicherung
Versicherungslösungen für Zahnärztinnen
Praxisfinanzierung
Immobilienfinanzierung
Zahnzusatzversicherungen für die zahnärztliche Vorsorge
Rente und Berufsunfähigkeit


 

Betriebskostenversicherung

Die Praxisausfallversicherung - ein Allheilmittel für alle Zahnarztpraxen?
Zahnmediziner zählen zu denjenigen Berufsgruppen, bei denen die Leistungserbringung nahezu vollständig von der eigenen Arbeitsfähigkeit abhängt. Der Bedarf nach Absicherung ist entsprechend groß. Die Versicherungswirtschaft hat eine Vielzahl von Produkten entwickelt.
Allzu häufig stellen wir jedoch in den Beratungsgesprächen fest, dass plötzlich Zahnmediziner in freier Praxis ihr Krankentagegeld zugunsten einer Praxisausfallversicherung umwandeln möchten. Begründung: "Die ist ja viel billiger und zudem noch steuerlich absetzbar."
Nun gilt die These: Jede Form der Absicherung, die den ihr zugedachten Zweck nicht erfüllt, ist unsinnig und kann im Grenzfall sogar den finanziellen Ruin bedeuten.

Zur Erläuterung:
Bei der Krankentagegeldversicherung handelt es sich um eine Personenversicherung, der Versicherer kann - auch bei noch so häufigen "Schadenfällen" den Versicherten nicht kündigen, vorausgesetzt, er hat bei der Antragsstellung richtige Gesundheitsangaben gemacht. Existenzgründer, die sich u.U. erstmals privat versichern, müssen bei der Auswahl des Versicherers darauf achten, dass der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht (nur in den ersten drei Jahren vorhanden) in der Krankentagegeldversicherung verzichtet, und zwar unbegrenzt und nicht nur bis zur Höhe einer gesetzlichen Vorversicherung, was leider häufig der Fall ist.

Die Praxisausfallversicherung - oft auch Betriebskostenversicherung genannt - ist als Sachversicherung bei deutschen Versicherern eine Schadenversicherung:
Wesen einer Schadenversicherung ist es aber, dass diese das Entstehen eines Schadens voraussetzt. In den meisten Fällen einer längeren Arbeitsunfähigkeit wird es jedoch erforderlich sein, dass der Praxisinhaber möglichst zügig einen Vertreter einsetzt, um einer drohenden Patientenfluktuation entgegenzuwirken.

Dieser sollte zumindest die laufenden Praxiskosten und seine eigenen Kosten erwirtschaften. Die versicherten Betriebskosten sind also gedeckt, d.h. ein Schaden ist nicht entstanden und eine vorhandene Betriebskostenversicherung (eine oft abgeschlossene Variante !) leistet keinen Cent. Es bleibt nur kein Gewinn für die Deckung von privaten Kosten übrig. Dies kann nur zuverlässig über eine Krankentagegeldversicherung in entsprechender Höhe gedeckt werden - hier droht keine Gefahr durch Kündigung seitens des Versicherers.

Fazit: Die Praxisausfallversicherung ersetzt nicht die Krankentagegeldversicherung. Die Kombination der o.g. Versicherungsprodukte muss auf die Verhältnisse der Praxis und auf die private "Haushaltslage" zugeschnitten sein.

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